Open Source

Mit dem Begriff Open Source wird gemeinhin Software bezeichnet, deren Quelltexte frei verfügbar sind und an der mit einer Anzahl unabhängiger Entwickler gemeinsam gearbeitet wird.

Open Source Software bietet viele Freiheiten

Open-Source-Software (OSS)

Die Open Source Initiative benennt neben der Verfügbarkeit des Quelltext weitere Kriterien für Open-Source-Software (OSS).

Kriterien für Open-Source-Software

Die Weitergabe oder der Verkauf der Software als Komponente einer Software-Distribution, darf nicht durch die Lizenz eingeschränkt werden. Die Lizenz muss Modifikationen und abgeleitetes Arbeiten an der Software sowie die anschließende Weiterverteilung unter den Lizensbedingungen des Originals erlauben. Des Weiteren muss die Lizenz technologie- und produktneutral sein und darf andere Softwarekomponenten einer Distribution in keiner Weise einschränken.

Eine weitere Eigenschaft ist, dass Open-Source-Software wie bitfarm-Archiv Dokumentenmanagement nicht mit Lizenzkosten verbunden ist. Das schreiben Lizenzbedingungen, wie zum Beispiel die GPL (General Public Licence) oder die AFPL (Aladdin free Public Licence), bindend vor.

Bekanntester Vertreter einer Open-Source-Software ist das Betriebssystem Linux mit seinen zahllosen quelloffenen Diensten und Anwendungen.

Moderne Softwareentwicklung

Open-Source-Software wird heute als moderne Form der Softwareentwicklung anerkannt. Dadurch, dass Entwickler sich im Pool der quelloffenen Produkte frei bedienen können, muss das Rad in vielen Fällen nicht neu erfunden werden. Dies spart Zeit und Entwicklerressourcen, ohne dass die Qualität darunter leidet. Der wirtschaftliche Vorteil des Entwicklerunternehmens wird durch das Fehlen von Lizenzkosten zum wirtschaftlichen Vorteil des Endkunden.

Zukunftssicherheit

In Sachen Zukunftssicherheit belegt Open-Source-Software einen der vorderen Plätze, werden doch neben der Quelloffenheit auch allgemein anerkannte Standards verwendet. So kann der Endkunde sicher sein, in keiner proprietären „Einbahnstraße“ zu landen, die einen möglichen Wechsel zu einem anderen Produkt von vornherein unterbindet. Durch die Verfügbarkeit des Programmcodes verschwindet auch die Abhängigkeit von einem einzigen Unternehmen und dessen Existenz – in Zeiten, wo selbst große Unternehmen von heute auf morgen von der Bildfläche verschwinden können ein Faktor, der ebenfalls betrachet werden muss.

Produkthaftung / Gewährleistung

Rechtlich stehen sich Unternehmen beim Einsatz von Open-Source Software nicht schlechter als bei anderen Lizenzformen. Die deutsche Rechtssprechung sieht die Produkthaftung und Gewährleistung auch für Open-Source Produkte vor. Dabei spielt es keine Rolle, dass die Software "an sich" nichts kostet. Im Falle von Schäden, die durch die Software entstehen, haftet der Hersteller, also in dem Falle die bitfarm GmbH, in vollem Umfang. Eine entsprechende Versicherung mit ausreichender Deckungshöhe liegt bei bitfarm übrigens dazu vor. Genauso muss der Open-Source Anbieter Gewährleistungsansprüchen nachkommen, welche sich für die Qualität der Software automatisch aus dem Werkvertrag durch das Einführungsprojekt ergeben.

bitfarm-Archiv DMS ist komplett Open-Source

Bei bitfarm-Archiv steht der komplette von bitfarm entwickelte Programmcode unter der Open-Source Lizenz - im Unterschied zu manchen Softwarehäusern, die zwar mit Open-Source werben, aber nur einen kleinen Teil ihrer Software unter diese Lizenz stellen und dann für essentielle Module Lizenzgebühren verlangen. bitfarm steht solchen Geschäftsmodellen skeptisch gegenüber und rät zur Vorsicht, da sich neben der Untergrabung des Open-Source Gedankens, bzw. dessen ausschließlicher Nutzung zu Marketingzwecken auch rechtliche Fragen stellen.

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